Flauschiger Besuch aus Südamerika
Mindestens einmal pro Jahr bekommen die Bewohner*innen der Pflege Donaustadt Besuch von flauschigen sehr zutraulichen Alpakas. Diese ursprünglich in Südamerika beheimateten kamelartigen Tiere – stark verwandt mit den größeren Lamas – werden vor allem wegen ihrer sehr feinen und weichen Wolle in Herden gehalten. Sie gelten als sehr sanftmütig und werden aufgrund ihrer beruhigenden Art auch in der Therapie-Arbeit mit den Pflegewohnhaus-Bewohner*innen eingesetzt.
Jetzt kamen drei Alpakas von einem österreichischen Hof in den großen Garten des Pflegewohnhauses Donaustadt. Mehrere Dutzend Bewohner*innen warteten bereits geduldig mit ihren Betreuer*innen auf den flauschigen Besuch. Und auch das Wetter spielte mit: Sonnenschein und nicht zu heiß.
Zuerst informierte der Halter der Alpakas ausführlich über die Herkunft und Art der Tiere, was sie essen und wie sie gestreichelt werden dürfen. Danach freuten sich alle darauf, die Tiere mit Gräsern und Blättern zu füttern. Und nach diesem ersten Beschnuppern kraulten die Bewohner*innen die besonders flauschigen Felle der Alpakas. Auch die Mitarbeiter*innen des Hauses nutzten die seltene Gelegenheit die zutraulichen sehr friedlichen Tiere zu streicheln.
Nach dem Aufenthalt im großen Garten wurden die Tiere auf die Wohnbereiche geführt, damit auch die bettlägerigen Bewohner*innen die Möglichkeit bekamen, die Alpakas zu sehen und zu streicheln.
„Die Wirkung der Alpakas auf unsere Bewohner*innen ist unbeschreiblich bedeutsam. Sie haben eine positive Auswirkung auf unsere Bewohner*innen. Sie strahlen Ruhe aus, fördern die nonverbale Kommunikation zwischen Bewohner*innen und Tier. Auch wirken sie sich positiv auf die motorischen, sensorischen, kognitiv-kreativen, sozialen und emotionalen Komponenten aus“, erläutert Karolin Troindl, Fachbereichsleitung MTDG, warum auch solche tierischen Besuche so wichtig sind für die Bewohner*innen.
Großer Dank gilt dem Kreativteam der Pflege Donaustadt, die diese liebevolle Abwechslung für das Haus organisiert hat. Ein Dankeschön auch an die anderen Mitarbeiter*innen des Hauses, die diese Veranstaltung begleitet haben.















